Die Seiten des Autors Georg Klinkhammer

Kontakt | Gästebuch | Impressum | Login
Vita | Karl Klinkhammer
Gedichte | Kurzgeschichten | Romanauszug
Auftragsarbeiten

Gedichte, Kurzgeschichten und mehr

small logo

Kurzgeschichten

Neben kleinen, teils amüsanten Gedichten sind die Kurzgeschichten mein Favorit. Durchhaltevermögen, wie bei einem Roman erforderlich, ist hier nicht vonnöten. Ein Gedanke, eine Idee ist schnell umgesetzt und ebenso schnell korrigiert. Gelingt eine Geschichte nicht, ist es nicht so dramatisch sie zu entsorgen oder neu aufzubauen.

Manche der hier aufgeführten Texte sind in diversen Zeitungen erschienen (z.B. beim Kölner Stadt-Anzeiger oder in der Straßenzeitung "Kippe"). Kurzgeschichten aus meinem Buch "Aprilwetter" sind aus rechtlichen Gründen nicht auf dieser Seite zu finden.

Dada "Wenn ich nichts erreiche mit meinem Stil, dann mache ich eben in DaDa. Das kann nämlich jeder." Ich muss ihm da zustimmen. Immerhin habe ich schon drei Halbe intus, da stimme ich fast zu Allem zu. Horst verliert sich in Erklärungen. Aber was er so von sich gibt, ist nicht übel. Sein Rotweinglas ist schon wieder leer. Mit der erhobenen Hand deutet er der Bedienung an, dass sein Bedarf an verfaulten Trauben noch nicht gedeckt ist.

weiterlesen...

Doresitto Endlich steht es im Flur ihrer Wohnung, das mannshohe Paket. Die Gebrauchsanweisung hängt eingetütet außen an der Verpackung. Aufkleber rundherum deuten auf das empfindliche Gut im Innern hin. ‘Handle with care’ steht da, oder ‘Nicht stürzen’ usw. Ulla ist auf einmal ganz aufgeregt. Trotzdem zwingt sie sich zur Geduld und fingert die Betriebsanleitung und einen Buntprospekt heraus. So bewaffnet wirft sie sich klopfenden Herzens in einen Wohnzimmersessel.

weiterlesen...

Flucht „Sag mal, was ist daran so schwer zu verstehen?“ Walter sah nicht so aus, als ob er das Thema lassen würde. „In Deiner Bude hast Du doch jetzt jede Menge Platz.“

„Erinner' mich nicht daran“, warnte Heiko seinen Kumpel. Dabei schaute er über die Theke ihrer Stammkneipe in die Flaschenreihe mit den harten Drogen. Dann hob er sein halbvolles Bierglas und ließ den Rest ohne zu schlucken die Kehle hinunter. „Weißt du“, fuhr er fort, „ich hab's hinterher auszubaden. Du kennst Daniela schließlich lange genug“. Das nächste Helle wurde soeben unaufgefordert geliefert. „Wenn ich mich dafür hergebe, bin ich für Deine Frau gestorben“.

weiterlesen...

Fiat justizia, oder so Ich war früher immer der Meinung, dass es Dinge gibt, die man nicht machen sollte. Nicht machen darf. Nicht nur, weil sie sich aus moralischen Gründen verbieten. Weil man so etwas wie einen gesunden Menschenverstand hat, der instinktiv ahnt, was richtig und was falsch ist. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass vielen dieses Gefühl von Recht und Unrecht abhanden gekommen ist. Nein, man darf vieles nicht tun, weil es in jedem Land mehr oder weniger schwere Wälzer gibt, die sich 'Bürgerliches Gesetzbuch' oder ähnlich nennen.

weiterlesen...

Gedankenlyrik Der Gedanke kam mir beim lesen in einem Internetforum für Literatur. Im Nachhinein betrachtet weiß ich heute nicht mehr, was mich damals geritten hatte. Aber ich musste es unbedingt feststellen. Wollte wissen, was an den Antworten der Verlage dran war.

„Sehr geehrter Herr Müller-Lüdenscheidt. Wir bedanken uns für die Einsendung Ihres Manuskriptes, müssen Ihnen jedoch leider mitteilen, dass wir Lyrik schon seit Jahren nicht mehr verlegen. Die Nachfrage ist so klein, dass es wirtschaftlich keinen Sinn macht. Betrachten Sie bitte diesen negativen Bescheid nicht als Wertung Ihrer Texte, doch ...“ usw. Die Briefe ähnelten sich alle. Sauber zusammengefügte Textbausteine, die so gesetzt nur einen Sinn ergaben: Du hast Lyrik geschrieben? Vergiss es!

weiterlesen...

Verrat Etwas war dieses mal anders. Schon kurz nach dem Einleiten des Landeanfluges erkennbar. Der Tower, in 1 Uhr-Position bereits deutlich zu sehen, hatte eben an Oberleutnant Geede die Anweisung „Take a long landing on 08“ durchgegeben. Das Landekreuz hob sich gut sichtbar vom Grau der Piste ab und Pilot Geede ging in den Sinkflug über. Sein Co, Leutnant Wiesner, betätigte den Hebel für die Fahrwerke, welcher hinten zwischen den beiden gepanzerten Pilotensitzen aus der Mittelkonsole ragte. Die Hydraulik erzeugte dabei für mehrere Sekunden ein vertrautes Geräusch und kurz danach konnte er die korrekte Arretierung des Bug- und der Hauptfahrwerke bestätigen.

weiterlesen...

Startseite | Kontakt | Impressum | ©2008 Georg Klinkhammer, Zeichnungen: Karl Klinkhammer +1986